Der Smart City Index 2026

Viel Bewegung in der Spitzengruppe des Smart City Index: Nur zwei Städte in den Top 10 stehen auf demselben Rang wie im Vorjahr, alle anderen haben sich verändert – nach oben oder nach unten. Zugleich hat mit Aachen (Nordrhein-Westfalen, Vorjahr: Platz 16) eine Stadt den Sprung unter die besten Zehn geschafft. Nicht mehr in der Spitzengruppe vertreten ist Heidelberg (Baden-Württemberg, Vorjahr: Platz 10). Der Smart City Index ist das Digital-Ranking aller 83 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Er wird in diesem Jahr zum achten Mal vom Digitalverband Bitkom veröffentlicht. Grundlage des Rankings ist eine Analyse, für die in fünf Kategorien insgesamt 14.442 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert wurden.

 

Die folgenden Städte haben es unter die Top 10 geschafft (alphabetische Reihenfolge):

 

Aachen

Bochum

Düsseldorf

Hamburg

Hannover

Köln

Leipzig

München

Nürnberg

Stuttgart

 

Das vollständige Ranking, die neue Nummer eins sowie die genauen Platzierungen der Top-10-Städte werden im Vorfeld der Smart Country Convention in einer Online-Pressekonferenz am 8. September 2026 vorgestellt. Die Ergebnisse für alle 83 Städte finden sich anschließend online unter https://www.bitkom.org/Smart-City-Index.

„An der Spitze des Smart City Index ist niemand gesetzt. Wir sehen auch in diesem Jahr viel Bewegung, wobei alle Städte bei der Digitalisierung vorankommen – aber mehr oder weniger schnell“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Was eine Stadt smart macht, hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Es geht immer weniger um einzelne Leuchtturmprojekte und immer mehr darum, Digitalisierung im Alltag der Menschen zu verankern, von Künstlicher Intelligenz in den Ämtern bis zu digitalen Lösungen, die eine Stadt in Krisen handlungsfähig halten.“

 

5 Kategorien, 174 Parameter, 14.442 Datenpunkte

 

Der Smart City Index analysiert und bewertet alle 83 deutschen Großstädte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Für jede Stadt wurden 39 Indikatoren mit insgesamt 174 Parametern untersucht – von Online-Bürger-Services über die digitale Wärmeplanung und Sharing-Angebote für Mobilität bis hin zur Breitbandverfügbarkeit oder Digital-Schulungen für Lehrkräfte und Verwaltungsbeschäftigte. Wie im Vorjahr haben sich alle 83 Städte mit eigenen, quellenbasierten Angaben an der Erhebung beteiligt. Diese Angaben werden von Bitkom validiert und um weitere Quellen ergänzt, darunter amtliche Statistiken, Studien und Rankings Dritter sowie Daten der Bundesministerien. In den fünf Kategorien wurden für jede Stadt Index-Werte errechnet, aus denen sich Gesamtwert und Gesamtrang ergeben. Der Smart City Index wird unterstützt von Visa, Bentley Systems und PwC Deutschland.

 

Quelle: Bitkom

 

 

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