BASF und Envision Energy kooperieren bei nachhaltigen Energielösungen

BASF process catalysts hat heute eine neue Zusammenarbeit mit Envision Energy bekannt gegeben. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll ein neues Verfahren für die Umwandlung von grünem Wasserstoff und CO2 in E-Methanol entwickelt werden.

Basierend auf ihrer Expertise wollen die beiden Unternehmen gemeinsam die Produktion von E-Methanol aus grünem Wasserstoff und CO2 optimieren und damit den Weg für nachhaltigere Energielösungen zu ebnen. BASF stellt im Rahmen der Kooperation die unternehmenseigene Katalysatortechnologie zur Verfügung, die Envision Energy in ein Prozessdesign im Rahmen seiner Energiemanagementsysteme integrieren wird. Die beiden Unternehmen planen, die Machbarkeit des Verfahrens im nächsten Jahr am Standort von Envision Energy in Chifeng, China, zu demonstrieren.

Der von BASF entwickelte Katalysator stellt einen Durchbruch im Bereich nachhaltiger Energielösungen dar und ermöglicht eine effiziente Umwandlung von grünem Wasserstoff und CO2 in E-Methanol. Methanol (bzw. E-Methanol, wenn die Herstellung unter Nutzung erneuerbarer Energien erfolgt) ist einer der vielseitigsten und saubersten Kraftstoffe. E-Methanol birgt Potenzial, konventionelle fossile Kraftstoffe und Derivate wie Benzin und Kerosin zu ersetzen und sich als alternative Energiequelle für den Straßen-, Schiffs- und Luftverkehr und weitere Branchen zu etablieren. Methanol lässt sich nicht nur ohne Anpassungen an der Infrastruktur einsetzen, sondern kann dank seiner chemischen Stabilität zudem bei Raumtemperatur und Umgebungsdruck gelagert werden. Damit hat Methanol eine unbegrenzte Haltbarkeit und kann dazu beitragen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und das Energiesystem nachhaltiger zu gestalten.

Envision Energy entwickelt ein Prozesspaket, um einen maximalen Wirkungsgrad der Katalysatortechnologie zu erzielen und eine dynamische Umwandlung von grünem Wasserstoff und CO2 in E-Methanol zu ermöglichen, die sich nach den Produktionszeiten von Windkraftanlagen richtet. Hierbei setzt Envision Energy auf seine AIoT-Plattformen (Artificial Intelligence of Things), um diesen Betrieb von Chemieanlagen zu optimieren.

 

Quelle: BASF

 

 

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