Erfolg für Isar Aerospace

Historischer Erfolg für das Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace: Bereits mit dem zweiten Startversuch hat es die Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) geschafft, seine Trägerrakete Spectrum mit Nutzlast in den Erdorbit zu bringen. Damit ist dem Unternehmen aus Ottobrunn bei München ein wichtiger Schritt beim Aufbau eines unabhängigen europäischen Zugangs zum Weltraum gelungen.
Isar Arospace wurde 2018 von drei Absolventen der TUM gegründet und hat inzwischen mit einem Firmenwert von über einer Milliarde Dollar bereits Unicorn-Status erreicht. TUM-Präsident Thomas F. Hofmann gratulierte dem Team zum gelungenen Start: „Was für ein phänomenaler Erfolg! Die TUM freut sich mit dem Team und ist stolz auf Euch! Isar Aerospace ist ein wunderbares Beispiel dafür, was engagierte und best ausgebildete Talente sowie das einzigartige Innovationsökosystem rund um die TUM und UnternehmerTUM bewirken können.“
Die Wurzeln von Isar Aerospace liegen in der studentischen Forschungsgruppe WARR, in der die drei Gründer – Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl – während ihres Studiums an der TUM an Raketentriebwerken arbeiteten. Nach der Gründung 2018 entstanden im MakerSpace von UnternehmerTUM erste Prototypen von Bauteilen. Unterstützt wurde das Unternehmen zudem durch den XPRENEURS-Inkubator sowie Investitionen, die das Wachstum der vergangenen Jahre ermöglichten. Heute hat Isar Aerospace seinen Firmensitz in Ottobrunn in unmittelbarer Nähe des Departments Aerospace and Geodesy der TUM School of Engineering and Design.
Die Trägerrakete von Isar Aerospace startete vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya. An Bord waren fünf CubeSats-Minisatelliten sowie ein wissenschaftliches Experiment von einem privaten europäischen Unternehmen. Als Geschäftsmodell hat das Unternehmen den Transport kleiner und mittelgroßer Satelliten im Blick, die vor allem für die wachsenden Anforderungen in Bereichen wie Kommunikationsnetze, digitale Anwendungen oder autonomes Fahren konzipiert sind. Dafür werden zahlreiche kleine Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen benötigt.
Quelle: TUM
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