Mehr Sicherheit und Schutz für die Rheinbrücken

Die Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen sollen langfristig sicher und funktionsfähig bleiben. Um die Belastung zu reduzieren und die Lebensdauer der Bauwerke zu verlängern, wird der Verkehr auf der Kurt-Schumacher-Brücke und der Konrad-Adenauer-Brücke mithilfe optischer Sensoren erfasst und analysiert. Die Smart City Mannheim GmbH setzt dieses Verkehrsdaten-Monitoring im Auftrag der Stadt Mannheim um. Die beiden Rheinbrücken zählen zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Gleichzeitig ist ihre Infrastruktur stark beansprucht und teilweise überaltert. Vor diesem Hintergrund liefert das Monitoring eine wichtige Datengrundlage, um Verkehrsströme transparent zu machen und gezielt Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten.

 

Neues Monitoring unterstützt Brückenschutz 

 

Seit Anfang 2025 gelten für den Schwerlastverkehr über 3,5 Tonnen neue Regelungen: Lastkraftwagen müssen einen Mindestabstand von 50 Metern zum vorausfahrenden Lkw einhalten, dürfen nicht überholen und die Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde nicht überschreiten. An insgesamt vier Standorten erfassen optische Sensoren das Fahrverhalten des Schwerlastverkehrs. Dokumentiert werden unter anderem Abstände, Geschwindigkeiten sowie die Nutzung der Fahrspuren. Zusätzlich wird der Individualverkehr gezählt. Ziel ist es, die Einhaltung der Vorgaben zu überprüfen und das Verkehrsverhalten insgesamt besser zu verstehen.

„Die Erhebung des Verkehrs auf den Rheinbrücken ist eine wichtige Grundlage für die Bestimmung der Brückenbelastung insbesondere durch den Lkw-Verkehr. Erste Daten zeigen, dass es Verbesserungspotenzial bei der Einhaltung der Regeln gibt“, sagt Dr. Robert Thomann, Geschäftsführer der Smart City Mannheim GmbH. Neu sind ergänzende Feedback-Anzeigen an der Kurt-Schumacher-Brücke, die das Monitoring für Verkehrsteilnehmende unmittelbar sichtbar machen: Sie informieren Lkw-Fahrer/-innen, wenn sie sich nicht an den erforderlichen Abstand halten oder gegen das Überholverbot verstoßen. So soll ein brückenschonendes Verhalten angeregt werden.

 

Ein wichtiger Beitrag für sichere und langlebige Rheinbrücken

 

Die Erhebung und Auswertung der Verkehrsdaten erfolgt im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Landesdatenschutzgesetz Baden-Württemberg. Personenbezogene Daten werden weder gespeichert noch weitergegeben. Das Monitoring leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Verkehrsverhalten besser nachvollziehbar zu machen und gezielte Maßnahmen für mehr Sicherheit und den langfristigen Erhalt der Rheinbrücken umzusetzen.

 

Quelle: Smart City Mannheim

 

 

Beitragsbild: Smart City Mannheim